Insektenschutz für Pferde

Das Wetter wird wärmer und mit der Freude, sich in der Natur aufzuhalten, kommen auch gleich wieder unzählige Plagegeister.

Begünstigt durch einen milden Winter waren dieses Jahr besonders zeitig Zecken unterwegs. Diese können beim Pferd FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) und Borreliose übertragen. FSME beim Pferd verläuft meistens mild oder unbemerkt, aber sie kann auch einhergehen mit schweren neurologischen Ausfallserscheinungen.

Auf den Juckreiz durch Stiche von Mücken, Bremsen und Kriebelmücken reagieren allergische Pferde mit Sommerekzem mit Scheuern. Aber auch das Piesacken in Schlauch- und Eutergegend oder in den Ohren durch Kriebelmücken kann zu Schwellungen, Entzündungen und Kopfschütteln führen.

Es gibt Möglichkeiten, die gepeinigten Pferde zu entlasten. Im Handel gibt es schützende Decken und Kopfbedeckungen. Pferde können zu den schlimmsten Flugzeiten der Insekten aufgestallt werden oder der Unterstand wird mit Streifenvorhängen vor Insekten geschützt.

Sehr hilfreich sind auch Insektenschutzmittel. Beim Kauf dieser sollten Sie unbedingt auf die Wirkdauer achten! Wir nutzen sowohl Sprays mit 24stündiger Wirkdauer für Pferd und Reiter sowie die Emulsionen zur wöchentlichen Anwendung (sofern es nicht abgewaschen wird). Letzteres hat auch eine sehr gute Wirkung gegen Zecken. Wenn man die unteren Gliedmaßen und die Nase einreibt, krabbeln die Biester gar nicht erst aufs Pferd.

Auch gegen Milben, Läuse und Haarlinge hat es eine sehr gute Wirksamkeit. Werden Euter und Schlauch eingerieben, verhindert das blutende Hautwunden durch Kriebelmücken.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Ihr Team der Pferdegesundheit Rhein Main

Dr. Swantje Werner

Fachtierärztin für Pferde, Fachtierarztpraxis Eversfield, Pferdegesundheit Rhein Main, Hattersheim

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